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Die
Viella oder umgangssprachlich: Fidel (richtig: ohne
e!) ist ein auch für Erwachsene noch relativ
einfach zu erlernendes Streichinstrument von bezauberndem obertonreichen
Klang.
Die Vorteile
im Vergleich zur Geige sind z.B.:
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Bequeme Spielhaltung, weil das Instrument
( je nach Größe: Diskant, Alt oder Tenor/Baß)
auf dem Schoß oder zwischen den Knien gehalten und gespielt
wird.
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Der Bogen wird unkompliziert wie ein Stift
oder Löffel gehalten (sog. Unterhandbogenführung).
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Durch Bünde auf dem Griffbrett (wie bei
der Gitarre) ist das Spiel von Anfang an sauber,
schön anzuhören und dadurch menschenfreundlich.
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Für den Anfang stehen Leihinstrumente
zur Verfügung!
Eine
eigene Viella kann man dann kaufen, aber (auch ohne Vorkenntnisse)
relativ einfach und günstig auf Instrumentenbau-Kursen
in der Region selber bauen ein ganz besonderes Erlebnis!
(vgl. folgende Links: Burg
Sternberg und Walter
Waidosch)
Historisches:
Die Viella war ursprünglich das Hauptinstrument des späten
Mittelalters, wurde dann aufgrund der sich verändernden Anforderungen
der Musik durch die Gamben- und dann die Geigenfamilie verdrängt
und erst durch die Jugendmusikbewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts
wieder aufgegriffen.
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